Abseits der ausgetretenen Pfade, echtes Abenteuer, unberührte Natur, das sind wohl nur einige der Etiketten, die man der Region Dolpo überstülpen würde, die sich im (mittleren) Westen Nepals an der Grenze zu Tibet befindet. Die Landschaft ist dramatisch: weite Gletschertäler, steile Hänge, hohe Gebirgskämme, aufgefalteter Kalk- und Sandstein, Moränenhügel, Felsüberhänge und einige Gipfel über 6.000m. Das trockene Klima zeigt sich in der spärlichen Vegetation, nur in den tieferen Flusstälern gibt es satte Wälder.

Um das Gebiet des nördlichen Dolpo ranken sich viele Legenden und Mythen und über die Jahrhunderte wurden viele heilige Männer von der fantastischen Wildnis angezogen und haben hier Jahre in einsamer Meditation verbracht.

Die ursprünglichen Einwohner der Dolpo Gegend waren Tibeter und so findet man großartige Chorten (Steinmonumente); die heute noch existierenden Klöster wurden von Lamas gegründet, die sich in Dolpo niedergelassen haben, um ihre Philosophien und Mythologien aufzuzeichnen. Neben vielen kleineren und regionalen Festen ist wohl das Tibetische Neujahr das bedeutendste, und wird in allen Klöstern groß gefeiert. Solch ein Fest mitzuerleben, ist ein unvergessliches Erlebnis.

Im Sommer ist das Wetter angenehm, mit milden Temperaturen und wolkenlos, so dass man einen guten Blick auf die schneebedeckten Gipfel und die spektakulären Gebirgsseen hat.

Dolpo wird auch „das versteckte Land“ oder „Land der heiligen Orte“ genannt.

TagReiseteilÜbernachtungMahlzeit
1Flug nach Nepalgunj (ca. 1 Std.)Nepalgunj, 158m
2Flug von Nepalgunj nach Juphal (ca. 35min), Trek nach Dunai (ca. 3 Std.)Dunai, 2.140mF,M,A
3Trek Dunai - Lingdo (ca. 5 Std.)Lingdo, 2.391mF,M,A
4Trek Lingdo - Laina Odar (ca. 6 Std.)Laina Odar, 3.370mF,M,A
5Trek Laina Odar - Nawarpani (ca. 4 Std.)Nawarpani, 3.475mF,M,A
6Trek Nawarpani - Sisaul (ca. 3,5 Std.)Sisaul, 3.750mF,M,A
7Trek Sisaul - Dho Tarap (ca. 4 Std.)Dho Tarap, 4.080mF,M,A
8Trek Dho Tarap - Numala Base Camp (ca. 3,5 Std.)Numala Base Camp, 4.440mF,M,A
9Trek Numala BC - Numa La - Danigar (ca. 6 Std.)Danigar, 4.631m (Pass: 5.318m)F,M,A
10Trek Danigar - Baga La - Yak Kharka (ca. 6 Std.)Yak Kharka, 3.982m (Pass: 5.190m)F,M,A
11Trek Yak Kharka - Ringmo/Phoksundo See (ca. 2,5 Std.)Ringmo, 3.733mF,M,A
12Trek Ringmo - Rechi - Chhepka (ca. 7 Std.)Chhepka, 2.838m (Pass: 2.940m)F,M,A
13Trek Chhepka - Juphal (ca. 6 Std.)Juphal 2.475mF,M,A
14Flug Juphal - Nepalgunj - KathmanduKathmanduF

Tag 1 – Flug Kathmandu – Nepalgunj (Übernachtung auf 158m, ca. 1 Std. Flug)

Morgens werden Sie in Ihrem Hotel in Kathmandu abgeholt und fahren zum Nationalen Flughafen.

Nach knapp einer Stunde erreichen Sie Nepalgunj, den Verkehrsknotenpunkt am südlichen Rand der Region Mitte-Westen Nepals. Die Grenze zu Indien ist nur 8km weit entfernt und kulturell sowie klimatisch fühlt man sich hier auch eher in Indien als in Nepal. Der Bazaar ist voll mit Pferdekarren und bunt gekleideten Leuten – und man kann den Handeltreibenden bei ihren Geschäften zusehen. Einer der wichtigsten Hindu-Stätten, der Bageshwori Tempel, befindet sich in Nepalgunj.

Tag 2 – Flug Nepalgunj – Juphal, Trek nach Dunai

Dies ist ein spektakulärer Flug über schneebedeckte Berge und Bergrücken zum Juphal Flughafen, der seinen Namen kaum verdient, denn es ist nur eine einfache Landepiste (2.475m). Sie landen in einer anderen Welt: frische und kühle Himalaya-Luft füllt Ihre Lungen und Sie freuen sich sicher, das heiße und feuchte Flachland hinter sich gelassen zu haben.

Sie wandern durch Weizen- und Gemüsefelder zum Thuli Bheri Fluss hinunter und an ihm entlang. Der Eingang des Dorfes Dunai wird von einem wunderschönen Chorten Tor (Stupa) markiert. Im Chorten finden Sie schöne buddhistische Mandalas (gemalt) und Abbilder wichtiger Gottheiten. In Dunai, mit ca. 2.500 Einwohnern, befindet sich die Verwaltung für den Dolpa Distrikt. Auch das Kloster auf einer Hügelkuppe ist sehenswert. Heute übernachten Sie das erste Mal in einem Zelt – Sie werden sich sicher schnell daran gewöhnen.

Tag 3 – Dunai – Lingdo (Übernachtung auf 2.391m, ca. 5 Std. Gehzeit)

Heute wird Sie die Landschaft ein bisschen an die europäischen Alpen erinnern. Auf felsigen Abhängen wachsen vereinzelt Pinien, und in der Ferne können Sie den schneebedeckten Gipfel des Kang Tokal (6.294m) sehen. Der Weg ist hügelig und folgt meist dem Thuli Bheri Fluss, an ein paar kleinen Siedlungen vorbei. Hier leben die Tarali Buddhisten, eine Magar Gruppe mit tibetischen Vorfahren.

Nach dem kleinen Ort Byasgar wird die Landschaft trockener und felsiger. Der Weg ist manchmal in den Fels hineingeschlagen und zum Teil recht eng. Im Örtchen Lingdo, Ihrem heutigen Tagesziel, gibt es ein Guesthouse und einen Zeltplatz. Auch werden hier die Trekking-Lizenzen geprüft.

Tag 4 – SLingdo – Laina Odar (Übernachtung auf 3.370m, ca. 6 Std. Gehzeit)

Der Weg führt heute stetig in die Höhe. Von Zeit zu Zeit sehen Sie ein paar kleine Dörfer, die in der Gegend verstreut liegen, wie z.B. Sarakot, das sich hoch auf einem Felsen befindet. Um Dho Tarap herum wird der Weg von Mani Steinwällen (Mauern aus losen Steinen, die mit buddhistischen Bildern und Mantras behauen sind) und Chorten begleitet. Nach buddhistischem Brauch sollten diese im Uhrzeigersinn passiert werden. Weiterhin können Sie den Kang Tokal in der Ferne sehen. Achten Sie darauf, ob Sie zwischen Felsen, Wacholder und Pinien auch einmal Grauaffen sehen, die hier leben.

Ein Stück oberhalb des Flusses begeben Sie sich nun auf eine 120m lange Hängebrücke, und erreichen auf der anderen Flussseite Laisicap (2.772m). Dort finden Sie ein „Zelt-Hotel“, bestehend aus großen tibetischen Zelten, wo man Ihnen Essen und Getränke anbieten wird.

Rasten Sie nicht zu lange, denn nach Laisicap kommt ein langer und anstrengender Aufstieg (ca. 3 Std) durch Wälder bis auf eine Höhe von 3.370m. Hier übernachten Sie am Flussufer des Tarap Khola (Fluss).

Tag 5 – Laina Odar – Nawarpani (Übernachtung auf 3.475m, ca. 4 Std. Gehzeit)

Sie steigen in ca. 45min zu einem kleinen Pass hinauf; danach ist der Trek entspannt mit ein paar kleineren Anstiegen durch wohlriechende und frische Pinienwälder. Die Zelte werden heute Nacht wieder am Tarap Khola, diesmal in Nawarpani, aufgeschlagen.

Tag 6 – Nawarpani – Sisaul (Übernachtung auf 3.750m, ca. 3,5 Std. Gehzeit)

Langsam wird die Landschaft immer mondähnlicher, sehr karg und kaum Vegetation. Der Weg führt durch das tiefe Flusstal und auf beiden Seiten stehen hohe Felswände. In diesem Gelände leben die „Blue Sheep“ (ähnlich wie Gemsen) in Herden; um sie in den Felsen zu sehen, müssen Sie schon genau hinschauen. Mit viel Glück erhaschen Sie vielleicht auch einen Blick auf einen der seltenen und scheuen Schneeleoparden.

Der Trek ist heute eher flach, und manchmal laufen Sie wie durch einen oben offenen Tunnel, dort wo man den Weg aus dem Felsen herausgehauen hat. Nach einem halbstündigen Aufstieg erreichen Sie wieder einen kleinen Pass, an dem ein Chorten steht. Von hier aus sind es noch einmal ca. 30min nach Sisaul und zum Zelt Camp.

Tag 7 – Sisaul– Dho Tarap (Übernachtung auf 4.080m, ca. 4 Std. Gehzeit)

Kurz nach einem weiteren kleinen Pass öffnet sich das Tal plötzlich und die Landschaft ändert sich komplett: es ist sehr trocken und dort, wo vorher Bäume waren, befinden sich jetzt nur noch Büsche. Obwohl der Weg weiter dem Fluss folgt, werden auch die Büsche dünner und weniger. Am Horizont kann man eine kleine Ansammlung an Häusern sehen, die sich zwischen Bergen eingenistet haben – das ist Dho Tarap. In der Nähe des Dorfes gibt es wieder viele Mani Wälle und kleine Chorten, Zeichen für die Bedeutung des Buddhismus und wie tief dieser mit dem Leben der Bewohner verwoben ist.

Die Bewohner von Dho stammen direkt von Tibetern ab; sowohl ihre Kleidung als auch die Gesichter reflektieren dies. Die Frauen schmücken sich oft mit Muschelarmbändern und manche tragen wunderschönen Silber- und Türkis-Kopfschmuck. Sie tragen dunkle Kleider mit bunten Schürzen aus Yakwolle. Die meisten Männer haben lange Haare, oft mit einem roten Band, wie die tibetischen Khampas. Ihre typische Kleidung ist ein langer Mantel, nur mit einem Arm getragen, während der andere Ärmel lose über die Schulten geworfen wird. Die Menschen hier sind sehr freundlich und ein „Tashi Delek“ (das Äquivalent des nepalesischen „Namaste“) wird immer mit einem warmen offenen Lächeln erwidert.

Dho Tarap ist ein traditionelles Bauerndorf und liegt inmitten von bewirtschafteten Feldern. Yaks werden benutzt, um die Felder zu pflügen. In diesen kargen Böden kann man fast nur Getreide wie Gerste, Buchweizen und Kartoffeln anbauen. Heutzutage sieht man aber ein paar Gewächshäuser, die es den Leuten erlauben, auch Blattgemüse anzubauen, um ihre Diät zu ergänzen. Das Hauptnahrungsmittel ist traditionell das Yak, mit Milch, Käse und Fleisch; zudem wird mit der Yakwolle gehandelt.

Wenn Sie noch Energie haben, dann besuchen Sie eines der zwei interessanten Gompas (Klöster) in der Nähe des Dorfes.

Tag 8 – Dho Tarap – Numala Base Camp (Übernachtung auf 4.440m, ca. 3,5 Std. Gehzeit)

Da heute ein kurzer Tag wird, haben Sie morgens Zeit, nochmal durch das Dorf zu schlendern oder etwas länger zu schlafen.

Am Ende des Dorfes steht nochmal ein beeindruckender Chorten, den Sie hinter sich lassen, um das nächste Ziel in Angriff zu nehmen. Nach ca. 1 Std. erreichen Sie die Crystal Mountain School, von einer französischen NGO gesponsert. Hier gehen die Kinder von Dho und der umliegenden Siedlungen in die Schule. So weit ab vom Schuss sind Kinder wie Lehrer erfreut über jegliche Abwechslung.

Von hier aus sind es ca. 1,5 Stunden Anstieg nach Tokyu auf 4.209m; man sagt, dass dies das höchste, dauerhaft bewohnte, Dorf der Welt ist. Hier befindet sich auch ein Gompa, in der eine wunderschöne Statue des Maitreya, des Zukunfts-Buddha, thront.

Nochmal 1,5 Std. langsamer Aufstieg und Sie erreichen das Tagesziel: Numala Base Camp, mitten im Nirgendwo. Allerdings befindet sich am Fluss eine Hütte, die als Küche genutzt werden kann.

Tag 9 – Numala Base Camp – Danigar (Übernachtung auf 4.631m, ca. 6 Std. Gehzeit)

Sie haben einen anspruchsvollen Tag vor sich, und um den Pass (5.318m) früh zu erreichen, empfiehlt es sich, beim Morgengrauen zu starten (zwischen 5 und 6 Uhr). Auch ist das Wetter morgens meistens besser, und so kommt man einfacher und sicherer über den Pass, von dem aus Sie tolle Ausblicke haben werden. Es ist ein langer und anstrengender Anstieg (ca. 3 Std.) zum Numa La. Schon allein wegen der Höhe sollte man sehr langsam gehen, aber dann wird man auch mit atemberaubender Aussicht belohnt. Bei gutem Wetter können Sie eine ganze Reihe von schneebedeckten Gipfeln sehen: der herausragendste ist sicherlich der Dhaulagiri (8.167m), aber natürlich sind auch die Annapurnas (zw. 7.219 und 8.091m) und das Manaslu Massiv (8.163m), Shey Shikar (6.139m), Kanjirowa (6.612m) und weitere Berge nicht zu verachten. Im Frühjahr kann noch Schnee auf dem Pass liegen, was den Trek technisch schwieriger macht.

Nach dem Pass steigen Sie ein steiles Stück ab, bevor der Pfad wieder flacher wird. Später geht es langsam wieder bergauf, ca. 1 Std. lang. Der Weg trennt sich vom Fluss, sodass man bald hoch über der Talsohle läuft. Schließlich geht das Tal in eine Weide über, auf der heute Nacht das Camp aufgeschlagen wird, Danigar. Im Süden steht der Norbung Kang (6.085m) hoch über dem Camp, von dem sich aber die grasenden Yaks auf den Hochweiden am anderen Flussufer nicht beeindrucken lassen.

Tag 10 – Danigar –Yak Kharka (Übernachtung auf 3.982m, ca. 6 Std. Gehzeit)

Heute steht wieder ein Pass auf dem Programm, also wird es wieder ein anstrengender, aber sicherlich auch lohnender Tag. Früh geht es los und nach dem Überqueren des Panklanga Khola (Fluss) führt ein Zickzack-Weg nach oben. Das High Camp wird ca. nach 2 Std. langsamen Gehens erreicht; jetzt befinden Sie sich schon sehr nah am Pass. Auch hier haben Sie bei gutem Wetter wieder tolle Aussichten, mit Norbung Kang und dem ganzen Baga La Bergrücken gegenüber. Kurz nach dem High Camp erreichen Sie über einen saften Aufstieg den Baga La (5.190m).

Wieder geht es nach dem Pass erst einmal steil bergab. Achten Sie auf eisige Stellen und gehen Sie langsam. Mit der Rückkehr von Büschen und Bäumen verändert sich die Vegetation wieder. Der Weg hinab führt an Wasserfällen vorbei und das Gehen wird wegen des flacheren Terrains einfacher. Yak Kharka (Weide) ist ein idealer Platz für ein Camp; im Frühjahr ist die Wiese voll mit Wildblumen. Von hier aus kann man den Kanjirowa Himal (6.612m) gut sehen.

Tag 11 – Yak Kharka – Ringmo (Phoksundo See)

Nach zwei anstrengenden Tagen wird es heute etwas kürzer. Der Weg führt bergauf und Sie lassen den Maduwa Khola weit unter sich; dann folgen Sie dem aus dem Felsen gehauenen Weg zu einem kleinen Pass, von wo aus er sich in einen Pinienwald hinunterschlängelt. Zusammen mit mehr Vegetation können Sie jetzt auch wieder Vogelgezwitscher hören. Nach der Überquerung einer weiten Alm laufen Sie über eine kleine Brücke und erreichen nach ein paar Minuten Ringmo, das am Südufer des Phoksundo Sees liegt.

Ringmo ist die Heimat von Menschen, die der Bonpo Religion angehören. Beim Spaziergang durch das Dorf können Sie Frauen beim Weben zusehen, und viele der Handarbeiten (Gürtel, Taschen, Schals, Decken) werden verkauft. Der angrenzende See gilt als heilig; das Wasser ist kristallklar und es scheint kein Leben darin zu geben. Schroffe Felsen und schneebedeckte Gipfel rahmen den See ein. Direkt am Ufer befindet sich ein wunderschöner Zeltplatz. In der Nähe von Ringmo befindet sich der „Demons‘ Trail“ (Teufelsweg), der im Film Himalaya (Caravan) von Eric Valli gezeigt wurde. Dieser Film ist eine wunderbare Dokumentation über die Menschen des Dolpa, die ihre Yaks mit Salz aus Tibet für den Handel mit Getreide aus dem Flachland über schwierige Pässe bringen. Der „Demons‘ Trail“ ist spektakulär, wie er sich hoch über dem Wasserspiegel in den Fels klammert. Teile des Weges sind extrem eng und oft Erdrutschen ausgesetzt.

Der See ist Teil des Shey Phoksundo Nationalparks, der 1984 gegründet wurde, und mit 3.555km² Nepals größter ist. Das Ziel ist, das trans-himalayische Ökosystem sowie die tibetische Flora und Fauna zu schützen.

Tag 12 – Ringmo – Chhepka (Übernachtung auf 2.838m, ca. 7 Std. Gehzeit)

Der Weg nach Rechi führt fast ausnahmslos durch schöne Pinienwälder, mit ein paar Birken und anderen Laubbäumen dazwischen. Anfangs ist es eher flach, doch dann geht es wieder steil bergauf. Von hier oben hat man einen letzten Blick auf den Phoksundo See. Bald sehen Sie Nepals höchsten Wasserfall, der sich aus einer Höhe von 167m hinunterstürzt, genannt Suligad oder Phoksundo Wasserfall. Hier beginnt ein langer Abstieg.

Nach ca. 1 Std. erreichen Sie ein Amchi Krankenhaus. Ein Amchi ist ein Arzt oder Lama, der traditionelle tibetische Medizin studiert hat, eine Praxis, die Tausende von Jahren alt ist. Es werden Techniken wie Puls- und Urin-Analyse benutzt. Behandlungen verbinden die Nutzung von Kräutern und Mineralien mit physischen Therapien wie eine tibetische Form von Akkupunktur. Die meisten Einheimischen ziehen den Besuch bei einem Amchi dem eines konventionellen Arztes vor. Spenden sind hier immer willkommen.

Nach weiteren 1,5 Std. erreichen Sie Rechi (2.940m). Der Weg wird flacher und so ist das Gehen nicht sehr beschwerlich. Der Phoksundo Khola, der den Weg weite Teile begleitet, hat an manchen Stellen eine wunderschöne smaragdgrüne Farbe. Sie begegnen Menschen, die mit ihren Mulis und Jhopas (Kreuzung zwischen Yak und Rind) mit Handelsgütern unterwegs sind. Rechi besteht nur aus ein paar Häusern und einer Grundschule.

Der Weg nach Chhepka folgt wieder dem Flusslauf. Der Abstieg in niedrigere Gefilde ist durch die Temperaturen und durch die Veränderung in der Vegetation spürbar. Sie finden hier Bambus und große Walnussbäume; das Dorf Chhepka liegt inmitten von Gerstenfeldern.

Tag 13 – Chhepka – Juphal (Übernachtung auf 2.475m, ca. 6 Std. Gehzeit)

Das Motto heute ist „Nepali Flat“ – obwohl es hauptsächlich bergab geht, müssen Sie immer wieder über kurze Steigungen hinweg. Der Fluss begleitet Sie mit seinem Tosen.

Nach Shyanta öffnet sich der Weg in eine trockene Landschaft, dominiert von Kang Tokal (6.294m). Nach den Dörfern Raktang und Kageni kommen Sie zum Checkposten des Nationalparks, wo wiederum Ihre Lizenzen geprüft werden. Eine 99m lange Hängebrücke bringt Sie über den Fluss und Sie wandern am gegenüberliegenden Ufer in Richtung Juphal. Dazu brauchen Sie noch ca. 2,5 bis 3 Std., durch Gersten- und Weizenfelder, begleitet von Walnuss-, Pfirsich- und Aprikosenbäumen.

Der letzte Anstieg bis Juphal ist steil – aber der kleine Handelsort mit Bazaar ist ganz gemütlich, um dort die letzte Nacht in den Bergen zu verbringen.

Tag 14 – Flug Juphal – Nepalgunj – Kathmandu

Mit einem frühen Flug aus Juphal nach Nepalgunj erreichen Sie einen Flug nach Kathmandu. Ihr sicherlich erlebnisreicher und unvergesslicher Trek ist nun zu Ende.

Im Angebot inbegriffen:

  • 9 Übernachtungen in Gasthäusern und Hotels, je nach gebuchterKategorie
  • Mahlzeiten gemäß Kurzübersicht Reiseverlauf (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Flughafentransfers (Ankunft und Abreise), wenn direkt vor/nach der gebuchten Reise
  • Alle Transfers gemäß Reiseverlauf
  • Flüge gemäß Reiseverlauf
  • Englischsprachiger Reiseleiter (deutschsprachiger Reiseleiter gegen Aufschlag möglich)
  • Eintrittsgelder (Sehenswürdigkeiten, Museen, Attraktionen) gemäß Reiseverlauf
  • Gepäckservice in den Hotels (1 Gepäckstück pro Person) – nicht in Gasthäusern

Nicht im Angebot inbegriffen:

  • Einreisevisum für Nepal
  • Internationale Flüge und Flughafensteuern
  • Flughafentransfers (Ankunft und Abreise), wenn Sie nicht direkt vor/nach der gebuchten Reise ankommen/abreisen
  • Mahlzeiten, die nicht in der Kurzübersicht Reiseverlauf aufgeführt sind
  • Erfrischungen, Getränke, Trinkgelder, Kosten die durch Erdrutsche/Straßenblockaden/Flugstreichungen entstehen, jegliche Form von Hilfs- und Evakuierungsmaßnahmen, persönliche Ausgaben und Versicherungen
  • Alle weiteren Kosten, die im obigen Reiseverlauf nicht aufgeführt sind

 10 Tage / 9 Nächte

Reiseart: anspruchsvoller Trek im unberührten Westen(nationale Flüge)

Unterbringung: Zelt-Übernachtung

Beste Reisezeit: Juli – AnfangOktober

Reisepreis: auf Anfrage

Kombinierbar mit: Verlängerung im Bardia Nationalpark, Nuwakot, Höhepunkte Kathmandus